Rittern geht die Puste aus

07.03.2021

Im zweiten Spiel des Doppelspieltages müssen sich Kirchheims Zweitligabasketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beim Auswärtsspiel in Schwenningen mit 74:63 geschlagen geben. Nach starker erster Halbzeit können die Ritter das Tempo der Panthers im dritten und vierten Viertel nicht mehr mitgehen. Besonders aus der Distanz hadern die Teckstädter mit ihrem Wurfglück.

 

Erneut mussten die Kirchheimer ohne ihren Topscorer Kyle Leufroy auskommen. Der Guard laboriert weiter an Rückenbeschwerden und ein Einsatz gegen Schwenningen kam für ihn zu früh. Dennoch fanden die Ritter zunächst gut ins Spiel. Insbesondere in der Abwehr ließen die Teckstädter nur sehr wenig zu und forcierten einige Fehler der Hausherren. Wie schon am Freitag gegen Tübingen, suchten die Kirchheimer immer wieder ihre Center und hatten damit in der Offensive durchaus Erfolg, während aus der Distanz noch nicht allzu viel gelingen wollte. Auch im zweiten Abschnitt kontrollierten die Mannen von Head Coach Igor Perovic das Tempo des Spiels und diktierten das Spielgeschehen. Die beiden Punktegaranten der Schwenninger, Nate Britt und Courtney Stockard, wurden von der gut organisierten und aktiven Defensive in Schach gehalten und so erhöhten die Knights ihren Vorsprung. Dass sich jedoch jeder Fehler gegen die Panthers rächt, zeigte die Schlusssequenz kurz vor der Halbzeit. Da ließen die Ritter den Schwenninger Scharfschützen Chris Frazier an der Dreierlinie frei zum Schuss kommen und dieser verwandelte zum 35:29 Zwischenstand zur Halbzeitpause. Schwenningens Coach Velcic stellte zur Halbzeitpause auf eine Zonenverteidigung um, die den Rhythmus der Kirchheimer Offensive durcheinander bringen sollte. Dies gelang und schnell egalisierten die Hausherren den Rückstand. Im Angriff kamen nun Britt und Stockard immer besser in die Partie und sorgten für wichtige Punkte. Die Führung ging nun an die Panthers und den Rittern sah man nun an, das sie am Freitag zuvor bereits im Einsatz waren und gegen Tübingen einige Körner gelassen hatten, während die Panthers, die im Gegensatz zu den Teckstädtern spielfrei hatten, nun das Tempo anzogen. Nach drei gespielten Vierteln stand es 50:49 für die Hausherren. Besonders die Ballverluste taten nun besonders weh und ermöglichten den Panthers immer wieder Schnellangriffe. Das Schlussviertel gehörte dann Nate Britt. Häufig war die Verteidigung der Ritter nah dran und zwang die Gastgeber zu einem Abschluss in den Schlusssekunden der Shot Clock, doch Britt blieb eiskalt und verwandelte mehrfach mit Ablauf der Uhr. Insgesamt elf Punkte gingen auf das Konto des flinken US-Amerikaners, der immer wieder die passende Antwort parat hatte. Den Rittern lief nun zusehends die Zeit davon und aus der Distanz wollte einfach nichts mehr reinfallen. „Der Einsatz hat heute gestimmt, aber am Ende hatten wir nicht mehr die Energie zu kontern. Schwenningen hat das sehr gut gemacht. Das Ergebnis ist dennoch sehr bitter für uns weil heute mehr drin war, “ erklärte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Am kommenden Samstag empfangen die Teckstädter die Gladiators aus Trier um 19 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.

 

Es spielten: Williams (2 Punkte), Brauner (2), Bulajic (0), Koch (5), Keita (0), Nicklaus (n.e.), Pape (9, 7 Rebounds), Wohlrath (5), Kronhardt (8), Mahoney (21, 9 Rebounds), Miksic (11)

 

Foto: Tanja Spindler


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    Rittern geht die Puste aus

    07.03.2021

    Im zweiten Spiel des Doppelspieltages müssen sich Kirchheims Zweitligabasketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beim Auswärtsspiel in Schwenningen mit 74:63 geschlagen geben. Nach starker erster Halbzeit können die Ritter das Tempo der Panthers im dritten und vierten Viertel nicht mehr mitgehen. Besonders aus der Distanz hadern die Teckstädter mit ihrem Wurfglück.

     

    Erneut mussten die Kirchheimer ohne ihren Topscorer Kyle Leufroy auskommen. Der Guard laboriert weiter an Rückenbeschwerden und ein Einsatz gegen Schwenningen kam für ihn zu früh. Dennoch fanden die Ritter zunächst gut ins Spiel. Insbesondere in der Abwehr ließen die Teckstädter nur sehr wenig zu und forcierten einige Fehler der Hausherren. Wie schon am Freitag gegen Tübingen, suchten die Kirchheimer immer wieder ihre Center und hatten damit in der Offensive durchaus Erfolg, während aus der Distanz noch nicht allzu viel gelingen wollte. Auch im zweiten Abschnitt kontrollierten die Mannen von Head Coach Igor Perovic das Tempo des Spiels und diktierten das Spielgeschehen. Die beiden Punktegaranten der Schwenninger, Nate Britt und Courtney Stockard, wurden von der gut organisierten und aktiven Defensive in Schach gehalten und so erhöhten die Knights ihren Vorsprung. Dass sich jedoch jeder Fehler gegen die Panthers rächt, zeigte die Schlusssequenz kurz vor der Halbzeit. Da ließen die Ritter den Schwenninger Scharfschützen Chris Frazier an der Dreierlinie frei zum Schuss kommen und dieser verwandelte zum 35:29 Zwischenstand zur Halbzeitpause. Schwenningens Coach Velcic stellte zur Halbzeitpause auf eine Zonenverteidigung um, die den Rhythmus der Kirchheimer Offensive durcheinander bringen sollte. Dies gelang und schnell egalisierten die Hausherren den Rückstand. Im Angriff kamen nun Britt und Stockard immer besser in die Partie und sorgten für wichtige Punkte. Die Führung ging nun an die Panthers und den Rittern sah man nun an, das sie am Freitag zuvor bereits im Einsatz waren und gegen Tübingen einige Körner gelassen hatten, während die Panthers, die im Gegensatz zu den Teckstädtern spielfrei hatten, nun das Tempo anzogen. Nach drei gespielten Vierteln stand es 50:49 für die Hausherren. Besonders die Ballverluste taten nun besonders weh und ermöglichten den Panthers immer wieder Schnellangriffe. Das Schlussviertel gehörte dann Nate Britt. Häufig war die Verteidigung der Ritter nah dran und zwang die Gastgeber zu einem Abschluss in den Schlusssekunden der Shot Clock, doch Britt blieb eiskalt und verwandelte mehrfach mit Ablauf der Uhr. Insgesamt elf Punkte gingen auf das Konto des flinken US-Amerikaners, der immer wieder die passende Antwort parat hatte. Den Rittern lief nun zusehends die Zeit davon und aus der Distanz wollte einfach nichts mehr reinfallen. „Der Einsatz hat heute gestimmt, aber am Ende hatten wir nicht mehr die Energie zu kontern. Schwenningen hat das sehr gut gemacht. Das Ergebnis ist dennoch sehr bitter für uns weil heute mehr drin war, “ erklärte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Am kommenden Samstag empfangen die Teckstädter die Gladiators aus Trier um 19 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.

     

    Es spielten: Williams (2 Punkte), Brauner (2), Bulajic (0), Koch (5), Keita (0), Nicklaus (n.e.), Pape (9, 7 Rebounds), Wohlrath (5), Kronhardt (8), Mahoney (21, 9 Rebounds), Miksic (11)

     

    Foto: Tanja Spindler