Teckstädter treffen auf Tabellenzweiten

15.01.2021

Nach fünf erfolgreichen Heimspielen in Serie geht es für die Kirchheim Knights in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am kommenden Sonntag zum Auswärtsspiel nach Jena. Beim Tabellenzweiten wollen die Ritter ihre Serie fortsetzen und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen. Das Spiel wird dabei zur Herkulesaufgabe für die Kirchheimer.

Das sechste Spiel innerhalb von drei Wochen findet für die Mannen von Head Coach Igor Perovic am Sonntag in Jena statt. Nach dem Überraschungserfolg gegen Tabellenführer Rostock vom vergangenen Mittwoch, wollen die Schwaben für das nächste Highlight sorgen. Im Hinspiel mussten sich die Ritter mit 111:81 überaus deutlich geschlagen geben. „Das erste Spiel spielt überhaupt keine Rolle. Wir kamen direkt aus der Quarantäne, daher war kein Spieler körperlich bereit. Wir hatten null Rhythmus und nur drei Einheiten um uns vorzubereiten. Richie war fünf Tage zuvor erst in Kirchheim angekommen. Karlo, Nico und Max haben verletzungsbedingt gefehlt. Wir sind jetzt eine komplett andere Mannschaft, “ befindet Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt. Dies untermauern auch die letzten Ergebnisse. Hintereinander besiegten die Ritter zunächst Ehingen, Nürnberg, Hagen, Quakenbrück und zuletzt Rostock. Durch die fünf Siege in Serie haben sich die Kirchheimer in der weiterhin aufgrund einiger ausgefallener Spiele wenig aussagefähigen Tabelle auf Platz vier vorgeschoben. Am Sonntag treffen die Kirchheimer auf eine der besten Mannschaften der Liga. Die Mannschaft von Head Coach Frank Menz, der vor einigen Jahren Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft war, wird von Kapitän Dennis Nawrocki angeführt. Der ehemalige Ritter wird jedoch gegen die Teckstädter verletzungsbedingt fehlen. Doch an Alternativen mangelt es den Jenaern keineswegs. Auf den Centerpositionen findet man die beiden Topscorer von Science City. Julius Wolf mit 14,6 Punkten pro Partie, und Robin Lodders mit 13,9 Punkten sorgen in den Zonen für stetige Gefahr. Aber auch auf den Guard Positionen wimmelt es förmlich von hochklassigen Spielern. Demarcus Holland (11,8), der letztjährige Bremerhavener Kasey Hill (11) und Zamal Nixon (10,1), der in der vergangenen Saison für Heidelberg und Bundesligist Ludwigsburg aktiv war, gehören zum Besten was die 2. Liga zu bieten hat. Nicht wenige sehen in den Jenaern das derzeit beste Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. „Jena hat eine sehr tief besetzte Mannschaft. Ihre Guards sind sehr schnell und gefährlich. Besonders im 1 gegen 1 haben sie ihre Stärken. Die Center sind sehr mobil und können allesamt werfen. Wir müssen erneut an unser Leistungslimit wenn wir sie schlagen wollen, “ sagte Knights Coach Igor Perovic. Auf Seiten der Ritter stand in den letzten Tagen die Regeneration im Vordergrund. Alle Spieler sind einsatzbereit. Der Kräftevorteil dürfte klar auf Seiten der Jenaer liegen, die unter der Woche nicht antreten mussten und in den vergangenen Wochen deutlich weniger Spiele zu bestreiten hatten. Dennoch wollen die Ritter zum Abschluss der intensiven Phase nochmals alle Kräftereserven mobilisieren, bevor es dann den einen oder anderen Tag zum Durchatmen gibt. Spielbeginn ist am Sonntag um 16:30 Uhr.

 

 

Foto: Tanja Spindler

 


    Impressum · Datenschutz

    Teckstädter treffen auf Tabellenzweiten

    15.01.2021

    Nach fünf erfolgreichen Heimspielen in Serie geht es für die Kirchheim Knights in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am kommenden Sonntag zum Auswärtsspiel nach Jena. Beim Tabellenzweiten wollen die Ritter ihre Serie fortsetzen und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen. Das Spiel wird dabei zur Herkulesaufgabe für die Kirchheimer.

    Das sechste Spiel innerhalb von drei Wochen findet für die Mannen von Head Coach Igor Perovic am Sonntag in Jena statt. Nach dem Überraschungserfolg gegen Tabellenführer Rostock vom vergangenen Mittwoch, wollen die Schwaben für das nächste Highlight sorgen. Im Hinspiel mussten sich die Ritter mit 111:81 überaus deutlich geschlagen geben. „Das erste Spiel spielt überhaupt keine Rolle. Wir kamen direkt aus der Quarantäne, daher war kein Spieler körperlich bereit. Wir hatten null Rhythmus und nur drei Einheiten um uns vorzubereiten. Richie war fünf Tage zuvor erst in Kirchheim angekommen. Karlo, Nico und Max haben verletzungsbedingt gefehlt. Wir sind jetzt eine komplett andere Mannschaft, “ befindet Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt. Dies untermauern auch die letzten Ergebnisse. Hintereinander besiegten die Ritter zunächst Ehingen, Nürnberg, Hagen, Quakenbrück und zuletzt Rostock. Durch die fünf Siege in Serie haben sich die Kirchheimer in der weiterhin aufgrund einiger ausgefallener Spiele wenig aussagefähigen Tabelle auf Platz vier vorgeschoben. Am Sonntag treffen die Kirchheimer auf eine der besten Mannschaften der Liga. Die Mannschaft von Head Coach Frank Menz, der vor einigen Jahren Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft war, wird von Kapitän Dennis Nawrocki angeführt. Der ehemalige Ritter wird jedoch gegen die Teckstädter verletzungsbedingt fehlen. Doch an Alternativen mangelt es den Jenaern keineswegs. Auf den Centerpositionen findet man die beiden Topscorer von Science City. Julius Wolf mit 14,6 Punkten pro Partie, und Robin Lodders mit 13,9 Punkten sorgen in den Zonen für stetige Gefahr. Aber auch auf den Guard Positionen wimmelt es förmlich von hochklassigen Spielern. Demarcus Holland (11,8), der letztjährige Bremerhavener Kasey Hill (11) und Zamal Nixon (10,1), der in der vergangenen Saison für Heidelberg und Bundesligist Ludwigsburg aktiv war, gehören zum Besten was die 2. Liga zu bieten hat. Nicht wenige sehen in den Jenaern das derzeit beste Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. „Jena hat eine sehr tief besetzte Mannschaft. Ihre Guards sind sehr schnell und gefährlich. Besonders im 1 gegen 1 haben sie ihre Stärken. Die Center sind sehr mobil und können allesamt werfen. Wir müssen erneut an unser Leistungslimit wenn wir sie schlagen wollen, “ sagte Knights Coach Igor Perovic. Auf Seiten der Ritter stand in den letzten Tagen die Regeneration im Vordergrund. Alle Spieler sind einsatzbereit. Der Kräftevorteil dürfte klar auf Seiten der Jenaer liegen, die unter der Woche nicht antreten mussten und in den vergangenen Wochen deutlich weniger Spiele zu bestreiten hatten. Dennoch wollen die Ritter zum Abschluss der intensiven Phase nochmals alle Kräftereserven mobilisieren, bevor es dann den einen oder anderen Tag zum Durchatmen gibt. Spielbeginn ist am Sonntag um 16:30 Uhr.

     

     

    Foto: Tanja Spindler