Schlüsselspiele für die Kirchheim Knights

03.12.2020

Die Basketballer der Kirchheim Knights treffen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga in den kommenden Tagen auf Schwenningen und Ehingen. Beide Duelle werden für die Korbjäger zu wichtigen Gradmessern. Nach sieben Spielen stehen die Ritter im Tabellenmittelfeld, haben jedoch erst vier Punkte auf ihrem Konto. Ein Abrutschen ans Tabellenende soll vermieden werden.

 

Drei Niederlagen in Serie stecken in den Knochen der Mannschaft von Head-Coach Igor Perovic. Nachdem der Start mit den Niederlagen gegen Jena und Bremerhaven durch das erfolgreiche Doppelspieltagswochenende mit Siegen gegen Leverkusen und Tübingen korrigiert wurde, hatten die Knights gegen Heidelberg, Trier und Karlsruhe das Nachsehen und verloren die drei Auswärtspartien in Serie. Natürlich gehören Heidelberg und Trier zu den Spitzenmannschaften der 2.Liga und auch Karlsruhe zeigte bislang sehr ansprechende Leistungen, aber insbesondere die Art und Weise sorgte bei den Verantwortlichen der Ritter für Kopfzerbrechen. Regelmäßig kassierten die Teckstädter über 90 Punkte. In den entscheidenden Momenten machten die Kirchheimer die Schlüsselfehler und verloren so die Spiele, die man durchaus auch hätte gewinnen können. Das Hauptproblem war schnell identifiziert: Die Verteidigung. Hier benötigen die Ritter mehr Courage, Energie, Team- und Kampfgeist, will man in den kommenden Wochen für die dringend benötigten Punkte sorgen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Schwaben am kommenden Samstag. Dann treten die Ritter in der heimischen Sporthalle Stadtmitte gegen Schwenningen an. Gegen die Panthers setzte es in der vergangenen Saison zwei herbe Niederlagen. Auch die Nachbarn aus Schwenningen haben noch nicht so richtig in die Saison gefunden. Mit ebenfalls zwei Siegen und fünf Niederlagen teilen sich die beiden Mannschaften ihre derzeitige Tabellenposition. Doch nicht nur der Punktestand eint die beiden Teams. Sowohl Kirchheim, wie auch Schwenningen, wird eine hohe individuelle Qualität bescheinigt. Eine Qualität, die beide Mannschaften derzeit nur phasenweise abrufen können, wodurch die Teams in den Spielen starke Phasen mit schwachen Phasen regelmäßig abwechseln. Es fehlt an Struktur und Konstanz. „Wir haben in den letzten Wochen viel über unser Potenzial gehört, aber letztendlich zählt nur, seine Leistung in den entscheidenden 40 Minuten abzurufen und nicht nur phasenweise. Schwenningen ist sehr gefährlich und wir dürfen sie keinesfalls unterschätzen,“ warnt Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt. Im Kader der Schwenninger stehen mit den US-Amerikanern Nate Britt (13,9 Punkte, 5,1 Assists und 5,1 Rebounds) und Shaun Willett (16,9 Punkte und 10,4 Rebounds) zwei spieldominierende Akteure auf dem Parkett, die jederzeit ein Spiel im Alleingang drehen und entscheiden können. „Auf den Positionen drei und vier hat Schwenningen sehr athletische Spieler. Willett ist einer der physischsten Spieler in der Liga. Er ist einer der Top-Rebounder. Wir müssen ihre Guards stoppen und in der eins gegen eins Verteidigung deutlich besser agieren wie bislang,“ so Perovic. Unter den Körben sorgen mit Rytis Pipiras und Robin Jorch zwei Neuzugänge für zusätzliche Gefahr bei den Panthers. Bei den Rittern wird voraussichtlich Youngster Aleksa Bulajic wieder zum Kader dazustoßen. Nach seiner Knieverletzung aus dem Spiel in Trier trainierte der 18-jährige unter der Woche wieder voll mit. Auch ein Einsatz von Nico Brauner ist nicht ausgeschlossen. Der Point-Guard stieg in der vergangenen Woche wieder ins Training ein und absolvierte die Einheiten bislang ohne Probleme. Sicher fehlen wird hingegen noch Karlo Miksic. Am darauffolgenden Mittwoch geht’s für die Teckstädter nach Ehingen. Der Dezember hat also entscheidende Spiele für die Ritter parat. Spielbeginn der Partie gegen Schwenningen ist am Samstag um 19 Uhr.

 

 

Foto: Tanja Spindler

 


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    Schlüsselspiele für die Kirchheim Knights

    03.12.2020

    Die Basketballer der Kirchheim Knights treffen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga in den kommenden Tagen auf Schwenningen und Ehingen. Beide Duelle werden für die Korbjäger zu wichtigen Gradmessern. Nach sieben Spielen stehen die Ritter im Tabellenmittelfeld, haben jedoch erst vier Punkte auf ihrem Konto. Ein Abrutschen ans Tabellenende soll vermieden werden.

     

    Drei Niederlagen in Serie stecken in den Knochen der Mannschaft von Head-Coach Igor Perovic. Nachdem der Start mit den Niederlagen gegen Jena und Bremerhaven durch das erfolgreiche Doppelspieltagswochenende mit Siegen gegen Leverkusen und Tübingen korrigiert wurde, hatten die Knights gegen Heidelberg, Trier und Karlsruhe das Nachsehen und verloren die drei Auswärtspartien in Serie. Natürlich gehören Heidelberg und Trier zu den Spitzenmannschaften der 2.Liga und auch Karlsruhe zeigte bislang sehr ansprechende Leistungen, aber insbesondere die Art und Weise sorgte bei den Verantwortlichen der Ritter für Kopfzerbrechen. Regelmäßig kassierten die Teckstädter über 90 Punkte. In den entscheidenden Momenten machten die Kirchheimer die Schlüsselfehler und verloren so die Spiele, die man durchaus auch hätte gewinnen können. Das Hauptproblem war schnell identifiziert: Die Verteidigung. Hier benötigen die Ritter mehr Courage, Energie, Team- und Kampfgeist, will man in den kommenden Wochen für die dringend benötigten Punkte sorgen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Schwaben am kommenden Samstag. Dann treten die Ritter in der heimischen Sporthalle Stadtmitte gegen Schwenningen an. Gegen die Panthers setzte es in der vergangenen Saison zwei herbe Niederlagen. Auch die Nachbarn aus Schwenningen haben noch nicht so richtig in die Saison gefunden. Mit ebenfalls zwei Siegen und fünf Niederlagen teilen sich die beiden Mannschaften ihre derzeitige Tabellenposition. Doch nicht nur der Punktestand eint die beiden Teams. Sowohl Kirchheim, wie auch Schwenningen, wird eine hohe individuelle Qualität bescheinigt. Eine Qualität, die beide Mannschaften derzeit nur phasenweise abrufen können, wodurch die Teams in den Spielen starke Phasen mit schwachen Phasen regelmäßig abwechseln. Es fehlt an Struktur und Konstanz. „Wir haben in den letzten Wochen viel über unser Potenzial gehört, aber letztendlich zählt nur, seine Leistung in den entscheidenden 40 Minuten abzurufen und nicht nur phasenweise. Schwenningen ist sehr gefährlich und wir dürfen sie keinesfalls unterschätzen,“ warnt Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt. Im Kader der Schwenninger stehen mit den US-Amerikanern Nate Britt (13,9 Punkte, 5,1 Assists und 5,1 Rebounds) und Shaun Willett (16,9 Punkte und 10,4 Rebounds) zwei spieldominierende Akteure auf dem Parkett, die jederzeit ein Spiel im Alleingang drehen und entscheiden können. „Auf den Positionen drei und vier hat Schwenningen sehr athletische Spieler. Willett ist einer der physischsten Spieler in der Liga. Er ist einer der Top-Rebounder. Wir müssen ihre Guards stoppen und in der eins gegen eins Verteidigung deutlich besser agieren wie bislang,“ so Perovic. Unter den Körben sorgen mit Rytis Pipiras und Robin Jorch zwei Neuzugänge für zusätzliche Gefahr bei den Panthers. Bei den Rittern wird voraussichtlich Youngster Aleksa Bulajic wieder zum Kader dazustoßen. Nach seiner Knieverletzung aus dem Spiel in Trier trainierte der 18-jährige unter der Woche wieder voll mit. Auch ein Einsatz von Nico Brauner ist nicht ausgeschlossen. Der Point-Guard stieg in der vergangenen Woche wieder ins Training ein und absolvierte die Einheiten bislang ohne Probleme. Sicher fehlen wird hingegen noch Karlo Miksic. Am darauffolgenden Mittwoch geht’s für die Teckstädter nach Ehingen. Der Dezember hat also entscheidende Spiele für die Ritter parat. Spielbeginn der Partie gegen Schwenningen ist am Samstag um 19 Uhr.

     

     

    Foto: Tanja Spindler