Ritter verpassen große Möglichkeit

01.03.2020

 

In einer engen und kampfbetonten Partie mussten sich die Kirchheim Knights am vergangenen Samstagabend in der Sporthalle Stadtmitte gegen die Bayer Giants aus Leverkusen unglücklich mit 84:77 geschlagen geben. In der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga rutschen die Teckstädter somit auf Platz elf. Da jedoch auch die Konkurrenz aus Hagen und Nürnberg ihre Spiele verloren geben musste, bleibt es weiterhin spannend. Mit 18 Punkten wurde Till Pape Topscorer auf Seiten der Knights

 

Dieses Spiel fällt in die Kategorie unnötige Niederlage. Kevin Wohlrath rückte für Jalan McCloud in die Startformation und wie so oft in dieser Saison fiel der Startschuss in die Partie sehr schleppend aus für die Kirchheimer Korbjäger. Schnell gerieten die Hausherren in Rückstand und zwangen Head-Coach David Rösch zu einer frühen Auszeit. Diese zeigte Wirkung und die Schwaben erholten sich kurzzeitig und glichen aus. Doch die Leverkusener erspielten sich erneut einen Vorteil und gingen mit 21:14 nach den ersten zehn Minuten in Führung. Im zweiten Viertel entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften duellierten sich mit hoher Intensität, was auf beiden Seiten des Feldes zu vielen Ballverlusten führte. Einen wirklichen Vorteil daraus konnte jedoch kein Team schlagen und so stand es 40:35 für Leverkusen zur Halbzeitpause. Die Kabinenansprache zeigte dann Wirkung. Mit veränderter Körpersprache und unbedingtem Willen dieses Spiel zu gewinnen, starteten die Knights in ihre beste Spielphase und dominierten die Partie bis weit ins vierte Viertel hinein. Eine große Führung und damit die Vorentscheidung gelang den Teckstädtern jedoch nicht und so blieb es bis in die Schlussphase spannend. Etwas mehr als zwei Minuten vor Spielende lagen die Kirchheimer mit fünf Zählern in Front, doch zwei unnötige Ballverluste gaben den Giants aus Leverkusen neue Hoffnung. Die beiden Turnover führten zu einer Verunsicherung im Offensivspiel der Kirchheimer. Wenig Bewegung und ausschließlich sichere Pässe führten zu schlechten Wurfoptionen und zur Leverkusener Führung. Der bärenstarke Nino Celebic, mit 22 Punkten und einer 100% Wurfquote der Mann des Spiels, verwandelte mit Ablauf der Wurfuhr einen Dreier zur Sechs-Punkte Führung, bei noch knapp zehn Sekunden zu spielen. Der letzte und entscheidende Nackenschlag für die Ritter, die sich davon nicht mehr erholen konnten. „Wir haben zu lange gebraucht um ins Spiel zu finden. Danach hatten wir die Partie sehr gut im Griff, aber nie zum entscheidenden Schlag ausgeholt. Am Ende hat sich das dann gerächt. In diesem Spiel haben die kleinen Details den Ausschlag gegeben. Wir können einige positive Dinge mitnehmen in den Doppelspieltag“, sagte Geschäftsführer Chris Schmidt nach Spielende. Am kommenden Wochenende treffen die Schwaben zunächst zuhause auf Heidelberg (Freitag um 20 Uhr), bevor es Sonntags zum Auswärtsspiel bei Tabellenführer Chemnitz geht.

 

Es spielten: Brauner (13), Butler (2), Koch (3), Rendleman (6), Nicklaus (n.e.), Pape (18, 8 Rebounds), Wohlrath (10), Graf (8, 7 Assists), Hahn (13), Kronhardt (4)

 

Foto: Tanja Spindler

 


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    Ritter verpassen große Möglichkeit

    01.03.2020

     

    In einer engen und kampfbetonten Partie mussten sich die Kirchheim Knights am vergangenen Samstagabend in der Sporthalle Stadtmitte gegen die Bayer Giants aus Leverkusen unglücklich mit 84:77 geschlagen geben. In der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga rutschen die Teckstädter somit auf Platz elf. Da jedoch auch die Konkurrenz aus Hagen und Nürnberg ihre Spiele verloren geben musste, bleibt es weiterhin spannend. Mit 18 Punkten wurde Till Pape Topscorer auf Seiten der Knights

     

    Dieses Spiel fällt in die Kategorie unnötige Niederlage. Kevin Wohlrath rückte für Jalan McCloud in die Startformation und wie so oft in dieser Saison fiel der Startschuss in die Partie sehr schleppend aus für die Kirchheimer Korbjäger. Schnell gerieten die Hausherren in Rückstand und zwangen Head-Coach David Rösch zu einer frühen Auszeit. Diese zeigte Wirkung und die Schwaben erholten sich kurzzeitig und glichen aus. Doch die Leverkusener erspielten sich erneut einen Vorteil und gingen mit 21:14 nach den ersten zehn Minuten in Führung. Im zweiten Viertel entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften duellierten sich mit hoher Intensität, was auf beiden Seiten des Feldes zu vielen Ballverlusten führte. Einen wirklichen Vorteil daraus konnte jedoch kein Team schlagen und so stand es 40:35 für Leverkusen zur Halbzeitpause. Die Kabinenansprache zeigte dann Wirkung. Mit veränderter Körpersprache und unbedingtem Willen dieses Spiel zu gewinnen, starteten die Knights in ihre beste Spielphase und dominierten die Partie bis weit ins vierte Viertel hinein. Eine große Führung und damit die Vorentscheidung gelang den Teckstädtern jedoch nicht und so blieb es bis in die Schlussphase spannend. Etwas mehr als zwei Minuten vor Spielende lagen die Kirchheimer mit fünf Zählern in Front, doch zwei unnötige Ballverluste gaben den Giants aus Leverkusen neue Hoffnung. Die beiden Turnover führten zu einer Verunsicherung im Offensivspiel der Kirchheimer. Wenig Bewegung und ausschließlich sichere Pässe führten zu schlechten Wurfoptionen und zur Leverkusener Führung. Der bärenstarke Nino Celebic, mit 22 Punkten und einer 100% Wurfquote der Mann des Spiels, verwandelte mit Ablauf der Wurfuhr einen Dreier zur Sechs-Punkte Führung, bei noch knapp zehn Sekunden zu spielen. Der letzte und entscheidende Nackenschlag für die Ritter, die sich davon nicht mehr erholen konnten. „Wir haben zu lange gebraucht um ins Spiel zu finden. Danach hatten wir die Partie sehr gut im Griff, aber nie zum entscheidenden Schlag ausgeholt. Am Ende hat sich das dann gerächt. In diesem Spiel haben die kleinen Details den Ausschlag gegeben. Wir können einige positive Dinge mitnehmen in den Doppelspieltag“, sagte Geschäftsführer Chris Schmidt nach Spielende. Am kommenden Wochenende treffen die Schwaben zunächst zuhause auf Heidelberg (Freitag um 20 Uhr), bevor es Sonntags zum Auswärtsspiel bei Tabellenführer Chemnitz geht.

     

    Es spielten: Brauner (13), Butler (2), Koch (3), Rendleman (6), Nicklaus (n.e.), Pape (18, 8 Rebounds), Wohlrath (10), Graf (8, 7 Assists), Hahn (13), Kronhardt (4)

     

    Foto: Tanja Spindler