Rittersaison beendet - Corona zwingt Knights in die Knie

04.05.2021

Die Auswärtsfahrt nach Bremerhaven, die für die Teckstädter mit einem emotionalen Sieg nach Verlängerung ein sportliches Highlight der Saison darstellte, hat für die Mannschaft von Head Coach Perovic nachträglich enorme negative Auswirkungen. Da seit gestern feststeht, dass Spieler der Eisbären positiv auf das Coronavirus getestet wurden, müssen auch die Akteure der Knights als direkte Kontaktpersonen mit sofortiger Wirkung in Quarantäne und können das Gruppenfinalspiel gegen die MLP Academics nicht antreten.

Ein wahres Auf und Ab spielte sich in den vergangenen Tagen unter der Teck ab. Seinen Auftakt nahm die emotionale Achterbahnfahrt bereits letzten Donnerstag. Dort siegten die Schwaben bei den Eisbären aus Bremerhaven denkbar knapp nach Verlängerung. Dem emotionalen Höhepunkt folgte wenige Tage später die Ernüchterung, dass die Eisbären aus Bremerhaven in Quarantäne müssen, da sie als direkte Kontaktpersonen der erkrankten Spieler aus Schwenningen (das Spiel Bremerhaven vs. Schwenningen fand drei Tage zuvor statt) galten. Somit stand fest, dass am Sonntag kein Gruppenspiel mehr ausgetragen werden kann, da mit Bremerhaven und Schwenningen zwei Teams in Quarantäne waren.

Am Montagabend fand eine Tagung der Liga zur aktuellen Situation statt, mit der Erkenntnis, dass die Knights in einem Gruppenfinale auf die MLP Academics Heidelberg treffen würden, da beide Mannschaften mit drei Siegen auf Platz eins und zwei der Tabelle standen. Da im Laufe des Montags jedoch auch bei Bremerhaven positive Fälle innerhalb der Mannschaft erkannt wurden, lag bereits die Befürchtung über den Teckstädtern, dass auch die Knights als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Am heutigen Dienstag gab es dazu dann die Bestätigung des zuständigen Gesundheitsamtes. Die Knights können daher ihr Gruppenfinale gegen Heidelberg nicht absolvieren, wodurch die Academics sich automatisch für das Finale qualifizieren.

„Der Verlauf der letzten Tage ist unglaublich bitter. Wir haben nochmals alle Kräfte mobilisiert und haben gegen Heidelberg und Bremerhaven zwei fantastische Siege eingefahren. Wir wollten das Finale unbedingt. Jetzt so auszuscheiden ist schwierig, aber natürlich geht die Gesundheit absolut vor“, erklärte Knights Geschäftsführerin Bettina Schmauder.

Im Umfeld der Knights gibt es leider bereits den ersten bestätigten Coronafall. Weitere Personen aus dem Umfeld und der Mannschaft klagen zudem über die ersten Symptome. Es ist daher davon auszugehen, dass weitere Personen betroffen sind.

„Wir machen uns große Sorgen und hoffen, dass alle gesund bleiben bzw. leichte Verläufe haben. Ein solches Ende der Saison in Worte zu fassen, ist schwierig. Es fühlt sich unvollendet an. Ich glaube, jeder Einzelne kann stolz auf diese Saison sein. Wir haben grandiose und fulminante Spiele gespielt und in einer schwierigen Zeit für viele tolle Momente gesorgt. Unser Dank geht an die Mannschaft, das Team rund um das Team, die Fans und unsere Sponsoren, ohne die all das nicht möglich wäre. Wir werden das verdauen und wieder angreifen, “ erklärte Knights-Sportchef Chris Schmidt.

Für die Knights endet damit eine ihrer besten Spielzeiten in der Historie des Kirchheimer Basketballs.

Foto: Tanja Spindler


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    Rittersaison beendet - Corona zwingt Knights in die Knie

    04.05.2021

    Die Auswärtsfahrt nach Bremerhaven, die für die Teckstädter mit einem emotionalen Sieg nach Verlängerung ein sportliches Highlight der Saison darstellte, hat für die Mannschaft von Head Coach Perovic nachträglich enorme negative Auswirkungen. Da seit gestern feststeht, dass Spieler der Eisbären positiv auf das Coronavirus getestet wurden, müssen auch die Akteure der Knights als direkte Kontaktpersonen mit sofortiger Wirkung in Quarantäne und können das Gruppenfinalspiel gegen die MLP Academics nicht antreten.

    Ein wahres Auf und Ab spielte sich in den vergangenen Tagen unter der Teck ab. Seinen Auftakt nahm die emotionale Achterbahnfahrt bereits letzten Donnerstag. Dort siegten die Schwaben bei den Eisbären aus Bremerhaven denkbar knapp nach Verlängerung. Dem emotionalen Höhepunkt folgte wenige Tage später die Ernüchterung, dass die Eisbären aus Bremerhaven in Quarantäne müssen, da sie als direkte Kontaktpersonen der erkrankten Spieler aus Schwenningen (das Spiel Bremerhaven vs. Schwenningen fand drei Tage zuvor statt) galten. Somit stand fest, dass am Sonntag kein Gruppenspiel mehr ausgetragen werden kann, da mit Bremerhaven und Schwenningen zwei Teams in Quarantäne waren.

    Am Montagabend fand eine Tagung der Liga zur aktuellen Situation statt, mit der Erkenntnis, dass die Knights in einem Gruppenfinale auf die MLP Academics Heidelberg treffen würden, da beide Mannschaften mit drei Siegen auf Platz eins und zwei der Tabelle standen. Da im Laufe des Montags jedoch auch bei Bremerhaven positive Fälle innerhalb der Mannschaft erkannt wurden, lag bereits die Befürchtung über den Teckstädtern, dass auch die Knights als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Am heutigen Dienstag gab es dazu dann die Bestätigung des zuständigen Gesundheitsamtes. Die Knights können daher ihr Gruppenfinale gegen Heidelberg nicht absolvieren, wodurch die Academics sich automatisch für das Finale qualifizieren.

    „Der Verlauf der letzten Tage ist unglaublich bitter. Wir haben nochmals alle Kräfte mobilisiert und haben gegen Heidelberg und Bremerhaven zwei fantastische Siege eingefahren. Wir wollten das Finale unbedingt. Jetzt so auszuscheiden ist schwierig, aber natürlich geht die Gesundheit absolut vor“, erklärte Knights Geschäftsführerin Bettina Schmauder.

    Im Umfeld der Knights gibt es leider bereits den ersten bestätigten Coronafall. Weitere Personen aus dem Umfeld und der Mannschaft klagen zudem über die ersten Symptome. Es ist daher davon auszugehen, dass weitere Personen betroffen sind.

    „Wir machen uns große Sorgen und hoffen, dass alle gesund bleiben bzw. leichte Verläufe haben. Ein solches Ende der Saison in Worte zu fassen, ist schwierig. Es fühlt sich unvollendet an. Ich glaube, jeder Einzelne kann stolz auf diese Saison sein. Wir haben grandiose und fulminante Spiele gespielt und in einer schwierigen Zeit für viele tolle Momente gesorgt. Unser Dank geht an die Mannschaft, das Team rund um das Team, die Fans und unsere Sponsoren, ohne die all das nicht möglich wäre. Wir werden das verdauen und wieder angreifen, “ erklärte Knights-Sportchef Chris Schmidt.

    Für die Knights endet damit eine ihrer besten Spielzeiten in der Historie des Kirchheimer Basketballs.

    Foto: Tanja Spindler