Kirchheim Knights beantragen Lizenz für ProA und BBL

14.04.2021

Dank der Qualifikation für die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga besteht für die Kirchheim Knights die Möglichkeit das Finale, und damit die sportliche Qualifikation für den Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga, zu erreichen. Die Verantwortlichen haben nun den nächsten Schritt eingeleitet und einen Antrag für die Lizenz gestellt. 

Nach der Saison ist vor der Saison. Gemäß den Bestimmungen müssen die Basketballclubs in den drei höchsten Spielklassen Deutschlands bis Mitte April einen Antrag auf Lizenzerteilung stellen. Dies haben die Kirchheim Knights getan und sowohl für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, wie auch für die Easy Credit Basketball Bundesliga einen Antrag gestellt. Bereits vor vier Jahren waren die Ritter bis ins Playoff Halbfinale der ProA gelangt, doch die Perspektive den nächsten Schritt zu gehen fehlte. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren weiter entwickelt. Insbesondere was unsere Strukturen in der Geschäftsstelle, aber auch den Nachwuchsbereich angeht, haben wir viele Kraftanstrengungen unternommen und unser Unternehmen Schritt für Schritt professionalisiert. Diesen Prozess werden wir weiter vorantreiben, “ erklärten die beiden Geschäftsführer Bettina Schmauder und Chris Schmidt. Während in der ProA die Spiele weiterhin in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte ausgetragen werden sollen, würden die Spiele in der 1. Liga in der EWS Arena in Göppingen stattfinden. Die Heimstätte der Bundesligahandballer verfügt über eine Zuschauerkapazität von 5.600 Zuschauern und entspricht damit den Ansprüchen der BBL. „Wir sind mit den Kollegen aus Göppingen im Austausch und planen auch für die ProA Eventspiele in der EWS Arena, wie wir es auch schon in der Scharrena hatten. Parallel dazu haben wir der Stadt Kirchheim ein Konzept vorgelegt, wie man eine Arena in Kirchheim verwirklichen könnte. Wir wollen nicht aus Kirchheim weg, aber wir können so wie es jetzt ist nicht mehr weitermachen. Wir brauchen eine Perspektive und diese benötigen wir zeitnah. Daran hat Corona nur bedingt etwas geändert, “ ergänzt Schmidt.

NBBL und Budget als Herausforderung

Weitere Herausforderungen warten auf die Korbjäger im Bereich des Nachwuchses und der finanziellen Mittel. Die BBL schreibt für ihre Teams die Teilnahme an der NBBL vor. Dies ist im Nachwuchsbereich der einzige Punkt, der den Rittern bislang noch fehlt. Und hier plant die Spielgemeinschaft Stuttgart – Esslingen – Kirchheim (SEK) in der kommenden Saison eine Mannschaft in die Qualifikation zu schicken, um auch diesen Standard der BBL Lizenzvorgaben rechtzeitig zu erfüllen. In der JBBL sind die Teckstädter ja seit einigen Jahren aktiv, wodurch die Bestimmungen vollumfänglich erfüllt werden. „Wir sind gut aufgestellt was die Rahmenbedingungen angeht. Was uns noch fehlt ist die sportliche Qualifikation und das Mindestbudget. An der sportlichen Qualifikation arbeitet unser Team und sollte uns das gelingen, werden wir auch alles dafür tun, um die letzten Hürden finanzieller Natur zu stemmen, “ erklärt Bettina Schmauder. Die wohl größte Hürde ist und bleibt das Budget. In der Saison 2021-2022 liegt der Mindestetat den die BBL vorgibt bei 2,5 Millionen Euro. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, den auf die Teckstädter warten mit Heidelberg, Bremerhaven und Schwenningen drei ambitionierte Teams, die sich durchsetzen wollen. Spannende Wochen stehen also vor dem Ritterteam. Los geht’s am Samstag mit dem Derby in Schwenningen.

Foto: Tanja Spindler


    Impressum · Datenschutz

    Kirchheim Knights beantragen Lizenz für ProA und BBL

    14.04.2021

    Dank der Qualifikation für die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga besteht für die Kirchheim Knights die Möglichkeit das Finale, und damit die sportliche Qualifikation für den Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga, zu erreichen. Die Verantwortlichen haben nun den nächsten Schritt eingeleitet und einen Antrag für die Lizenz gestellt. 

    Nach der Saison ist vor der Saison. Gemäß den Bestimmungen müssen die Basketballclubs in den drei höchsten Spielklassen Deutschlands bis Mitte April einen Antrag auf Lizenzerteilung stellen. Dies haben die Kirchheim Knights getan und sowohl für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, wie auch für die Easy Credit Basketball Bundesliga einen Antrag gestellt. Bereits vor vier Jahren waren die Ritter bis ins Playoff Halbfinale der ProA gelangt, doch die Perspektive den nächsten Schritt zu gehen fehlte. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren weiter entwickelt. Insbesondere was unsere Strukturen in der Geschäftsstelle, aber auch den Nachwuchsbereich angeht, haben wir viele Kraftanstrengungen unternommen und unser Unternehmen Schritt für Schritt professionalisiert. Diesen Prozess werden wir weiter vorantreiben, “ erklärten die beiden Geschäftsführer Bettina Schmauder und Chris Schmidt. Während in der ProA die Spiele weiterhin in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte ausgetragen werden sollen, würden die Spiele in der 1. Liga in der EWS Arena in Göppingen stattfinden. Die Heimstätte der Bundesligahandballer verfügt über eine Zuschauerkapazität von 5.600 Zuschauern und entspricht damit den Ansprüchen der BBL. „Wir sind mit den Kollegen aus Göppingen im Austausch und planen auch für die ProA Eventspiele in der EWS Arena, wie wir es auch schon in der Scharrena hatten. Parallel dazu haben wir der Stadt Kirchheim ein Konzept vorgelegt, wie man eine Arena in Kirchheim verwirklichen könnte. Wir wollen nicht aus Kirchheim weg, aber wir können so wie es jetzt ist nicht mehr weitermachen. Wir brauchen eine Perspektive und diese benötigen wir zeitnah. Daran hat Corona nur bedingt etwas geändert, “ ergänzt Schmidt.

    NBBL und Budget als Herausforderung

    Weitere Herausforderungen warten auf die Korbjäger im Bereich des Nachwuchses und der finanziellen Mittel. Die BBL schreibt für ihre Teams die Teilnahme an der NBBL vor. Dies ist im Nachwuchsbereich der einzige Punkt, der den Rittern bislang noch fehlt. Und hier plant die Spielgemeinschaft Stuttgart – Esslingen – Kirchheim (SEK) in der kommenden Saison eine Mannschaft in die Qualifikation zu schicken, um auch diesen Standard der BBL Lizenzvorgaben rechtzeitig zu erfüllen. In der JBBL sind die Teckstädter ja seit einigen Jahren aktiv, wodurch die Bestimmungen vollumfänglich erfüllt werden. „Wir sind gut aufgestellt was die Rahmenbedingungen angeht. Was uns noch fehlt ist die sportliche Qualifikation und das Mindestbudget. An der sportlichen Qualifikation arbeitet unser Team und sollte uns das gelingen, werden wir auch alles dafür tun, um die letzten Hürden finanzieller Natur zu stemmen, “ erklärt Bettina Schmauder. Die wohl größte Hürde ist und bleibt das Budget. In der Saison 2021-2022 liegt der Mindestetat den die BBL vorgibt bei 2,5 Millionen Euro. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, den auf die Teckstädter warten mit Heidelberg, Bremerhaven und Schwenningen drei ambitionierte Teams, die sich durchsetzen wollen. Spannende Wochen stehen also vor dem Ritterteam. Los geht’s am Samstag mit dem Derby in Schwenningen.

    Foto: Tanja Spindler