slogan
slogan

Wiedergutmachung unter der Teck

05.02.2015

Nach der deutlichen Niederlage von Nürnberg, treten Kirchheims Zweitligabasketballer am kommenden Samstagabend in der heimischen Sporthalle Stadtmitte gegen die Finke Baskets aus Paderborn an. Nach zwei Heimsiegen in Folge, erhofft sich die Mannschaft von Trainer Mai wieder vom Heimvorteil zu profitieren. Doch mit Paderborn kommt ein unangenehmer Gegner nach Kirchheim.

Noch zehn Saisonspiele stehen auf dem Programm der Kirchheimer Ritter. Sechs davon werden in der heimischen Sporthalle Stadtmitte ausgetragen. Und hier ist die Bilanz der Kirchheimer bislang durchaus positiv. Nur bei drei Spielen musste man sich vor den Kirchheimer Fans geschlagen geben. In den kommenden Wochen erwarten die Ritter zudem gleich fünf Teams, die derzeit auf den Tabellenplätzen hinter den Rittern rangieren. Eine Statistik die positiv stimmt, aber dennoch nur eine Statistik ist. Dies zeigte nicht zuletzt die Hinrunde, in der man gegen höher positionierte Mannschaften gewinnen konnte, während man gegen Chemnitz, Baunach und Leverkusen als Verlierer vom Platz gehen musste. Dies konnte die Rückrunde bislang nicht bestätigen. Während man sich den Top Drei der Liga aus Würzburg, Gießen und Nürnberg deutlich geschlagen geben musste, setzte man sich gegen Baunach und Vechta durch. Nun kommen also die entscheidenden Saisonwochen. Zunächst erwarten die Ritter mit Paderborn die Überraschungsmannschaft des letzten Spieltags. Dort gelang den Baskets ein deutlicher 72:61 Sieg gegen die Academics aus Heidelberg. Ein Sieg der beeindruckte und nicht umsonst zustande gekommen ist. „Paderborn hat sehr aggressiv gespielt. Sie wollten den Sieg unbedingt. Ich rechne damit, dass sie gegen uns genauso agieren werden. Darauf müssen wir uns einstellen und vorbereitet sein, “ analysiert Trainer Mai den kommenden Gast. Dabei muss Kirchheims Trainer wohl wieder auf einen Teil seiner Truppe verzichten. Wie schon in den vergangenen Wochen fällt Jordan Wild aufgrund einer Fußverletzung aus. „Es ist schon besser geworden, aber Paderborn kommt definitiv zu früh“, so Wild, der sich zum Ziel gesetzt hat, gegen Gotha wieder auf dem Parkett zu stehen. Ebenfalls unwahrscheinlich ist ein Einsatz von Youngster Jacob Mampuya. Seine Sprunggelenksverletzung schien bereits auskuriert, jedoch musste der 19-jährige eine Trainingseinheit abbrechen und droht nun weiter auszufallen. „Unsere Trainingssituation hat sich nicht verändert. Diese ist seit Wochen so. Wir können nur hoffen, dass die verletzten Spieler bald zurückkehren und keine neuen Verletzungen dazu kommen, sagte Trainer Mai. Vor allem der Ausfall des defensiv- und reboundstarken Wild scheint die Ritter tiefer zu treffen als zunächst angenommen. Sein Ausfall dürfte auch gegen die Baskets aus Paderborn ins Gewicht fallen. Diese haben vor allem auf den amerikanischen Positionen ihre Stärken. Mit Thomas Bropleh verfügt Trainer Uli Nächster über einen brandgefährlichen Schützen, der zudem auch die nötige Athletik mitbringt. Mit 17,3 Punkten pro Spiel führt der 196cm große Guard seine Mannschaft an. Die größte Unterstützung erhält er dabei von seinen amerikanischen Landsleuten Ty Nurse (10,7), Morgan Grim (10,6) und Reginald Willhite (10,5). Auf den deutschen Positionen ragen mit Paul Albrecht (7,6) und Frederik Henningsen (7,6) zwei talentierte Spieler heraus. Ex-Ritter Ivan Buntic sorgt zudem für Entlastung von der Bank. Der letztjährige Kirchheimer Center wechselte zu Saisonbeginn nach Paderborn. In durchschnittlich elf Minuten Einsatzzeit erzielt Buntic 2,9 Punkte pro Partie. Im Hinspiel konnten sich die Kirchheimer Korbjäger mit 72:90 deutlich durchsetzen. Mit 29 Punkten und neun Rebounds ragte Ben Beran auf Kirchheimer Seite heraus. Doch die Schlappe in Nürnberg hat ihre Spuren hinterlassen. Groß war die Enttäuschung nach einer Demonstration der Nürnberger in der zweiten Halbzeit, bei der die Kirchheimer zu Statisten degradiert wurden. „Wir haben einiges gutzumachen. Damit sollten wir sofort beginnen, “ gibt Trainer Mai die Richtung vor. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 Uhr.