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Erster Auswärtssieg für Kirchheimer Korbjäger

26.10.2014

Dank eines beeindruckenden 90:72 Sieg in Paderborn, haben die Basketballer der Kirchheim Knights die ersten Punkte in fremder Halle eingefahren. Durch den dritten Sieg im sechsten Saisonspiel, klettern die Ritter auf den 7. Tabellenplatz. Ben Beran zeigte mit 29 Punkten und neun Rebounds seine bislang stärkste Partie.

Die Kirchheim Knights scheinen ihren Rhythmus gefunden zu haben. Nach dem holprigen Saisonstart und der schwierigen Situation nach drei äußerst unglücklich verlorenen Spielen, haben sich die jungen Teckstädter gefangen und zwei beeindruckende Leistungen aufs Parkett gelegt. Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Gießen, feierten die Ritter am Samstagabend in Paderborn den ersten Auswärtssieg der Saison. Neben einer ausgewogenen Offensive, bei der vier Spieler zweistellig punkten konnten, schafften es die Zweitliga-basketballer die hohe Fehlerquote, ihr bisheriges Manko, abzustellen. Zu Beginn der Partie schienen die Hausherren noch auf Augenhöhe zu agieren. Beide Mannschaften kamen schnell ins Spiel und punkteten beständig. Jordan Wild erzielte die ersten beiden Zähler auf Kirchheimer Seite. Die Teckstädter dominierten vor allem unter den Körben. Enosch Wolf und Ben Beran bereiteten den Paderbornern große Probleme und so konnten sich die Ritter Stück für Stück absetzen. Beim Stand von 17:10 reagierte Paderborn und nahm die erste Auszeit. Doch Kirchheim war im Spiel angekommen und baute den Vorsprung weiter aus. Mit einer 25:17 Führung ging es in den zweiten Abschnitt. Und auch in den zweiten zehn Minuten nutzten die Knights ihre Vorteile unter den Brettern. Immer wieder sicherten sich die Korbjäger den Rebound und gewannen auch dieses Duell deutlich mit 41:29. Die Kirchheimer Defensive legte nun nochmals eine Schippe drauf und zwang die Gastgeber immer wieder zu schwierigen Würfen. Nur 13 Punkte gelangen den Finke Baskets im zweiten Abschnitt. Vor allem Topscorer Thomas Bropleh, der im Schnitt 24 Punkte pro Partie erzielt, wurde von der Ritter-Verteidigung nahezu vollkommen abgemeldet, während die Offensive weiterhin rund lief. Der eingewechselte Radi Tomasevic und Bryan Smithson trieben das Kirchheimer Spiel ständig an und variierten das Tempo, sodass sich Paderborn nur schwer auf die Kirchheimer Offensive einstellen konnte. Fast-Breaks und gute Wurfoptionen waren die Folge des ausgewogenen Spiels. Sollte ein Wurf nicht sein Ziel finden, räumten zumeist Ben Beran, Jordan Wild, Jannik Lodders und Enosch Wolf, der mit 19 Punkten und sieben Rebounds erneut ein starkes Spiel abliefern konnte, die Abpraller auf und beruhigten so das Spiel der Knights. Zum Ende der ersten Halbzeit legten die Ritter dann noch einmal einen 8:0 Run hin und bauten den Vorsprung weiter aus. Mit einer beruhigenden 49:30 Führung ging es in die Kabinen. Die ersten fünf Punkte der zweiten Halbzeit gingen auf das Konto der Paderborner. Ty Nurse, mit 16 Punkten Topscorer der Hausherren, per Dreier, brachte Paderborn näher heran. Doch Kirchheim ließ sich nicht beeindrucken und Punktete ebenfalls durch den überragenden Ben Beran. Nun übernahm wieder die Kirchheimer Defensive. Diese hielt den Vorsprung beständig. Zum Ende des dritten Abschnitts, gelang es den Rittern sogar, die Führung nochmals auszubauen. Beim Stand von 69:47 ging es in den Schlussabschnitt. Die Partie schien entschieden. Vor allem der konzentrierte und selbstbewusste Auftritt der Kirchheimer, ließ keinen Zweifel am Sieg der Ritter aufkommen. Paderborn schaffte es zwar nochmals zu verkürzen, doch die Teckstädter verwalteten den Vor-sprung klug und brachten den Sieg über die Zeit. „Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben sehr intelligent und konzentriert gespielt, “ so ein zufriedener Kirchheimer Trainer Michael Mai. Für die Korbjäger war der Erfolg von Paderborn ein äußerst wichtiger Sieg, da mit Gotha und Vechta nun zwei Herkulesaufgaben auf dem Terminplan stehen. Zunächst empfangen die Ritter am Freitagabend um 20 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte die Mann-schaft aus Gotha. Bereits zwei Tage später geht es zum letztjährigen Bundesligisten aus Vechta.


Es spielten: Tomasevic (7), Smithson (6), Beran (29), Gabriel (12), Wolf (19), Krause (3), Lodders (2), Wild (12), Mampuya (0)