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Ritter vor nächster Herausforderung

01.02.2018


Ritter vor nächster Herausforderung


 


Zum 21. Spieltag der 2.Basketball-Bundesliga reisen Kirchheims Basketballer am kommenden Samstag nach Chemnitz. Das Duell gegen den Tabellenelften könnte zum nächsten richtungsweisenden Spiel für die Teckstädter werden. Bei einem Sieg könnten die Ritter einem direkten Konkurrenten um die Playoffs enteilen. Doch die Chemnitzer sind bekannt für ihre Heimstärke.


 


Mit den beiden Siegen gegen Ehingen und Hamburg haben die Korbjäger wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nach den vielen Verletzungen und dem Wechsel von Toney McCray zu Tre Burnette, erhofft sich die Mannschaft von Trainer Mirolybov nun eine Phase ohne Unterbrechungen. „Die letzten Wochen waren mental und physisch sehr hart für die Mannschaft. Wir brauchen jetzt Konstanz in unserem Trainings Rhythmus, um unsere Leistungen zu stabilisieren und an Details zu feilen, “ so Mirolybov. Den ersten Nackenschlag mussten die Teckstädter dabei im Spiel gegen Hamburg hinnehmen. Neuzugang Tre Burnette verletzte sich im Schlussviertel am Sprunggelenk und musste unter der Woche mit dem Training pausieren. Gerade für ihn ist jedoch jede einzelne Einheit enorm wichtig um sich in seinem neuen Team zu integrieren. Hinter einem Einsatz in Chemnitz steht noch ein Fragezeichen. Brian Wenzel musste gegen Hamburg kurzfristig doch noch zusehen. „Wir wollten bei Brian kein Risiko eingehen und nach Absprache mit unserem Teamarzt haben wir uns dazu entscheiden, Brian gegen die Towers nicht einzusetzen. Wir hoffen, dass er gegen Chemnitz soweit ist, das er eingesetzt werden kann, aber auch das wird sich erst kurzfristig entscheiden,“ erklärt der 40-jährige Finne. Sicher ausfallen wird William Darouiche. Das 18-jährige Nachwuchstalent leidet weiterhin an einer Mumps Erkrankung und wird den Rittern beim Auswärtsspiel fehlen. Im Duell gegen die Niners aus Chemnitz, haben die Schwaben die Möglichkeit, sich von einem starken Konkurrenten etwas abzusetzen. Derzeit liegen die Ritter vier Punkte vor den Sachsen. Doch Mirolybov warnt seine Spieler vor dem kommenden Gegner. „Chemnitz steht schlechter da als sie sind. Die Tabellensituation spiegelt nicht das Leistungsvermögen dieser Mannschaft wieder. Sie hatten gerade zu Saisonbeginn einige Schwierigkeiten und haben Punkte liegen gelassen, die ihnen jetzt fehlen, aber grundsätzlich ist das eine Spitzenmannschaft, “ so Mirolybov. Mit Brad Tinsley und Hugh Robertson haben die Niners auf die anfänglichen Schwierigkeiten bereits reagiert und zwei ProA-erfahrene Kräfte verpflichtet. Topscorer im Team von Trainer Pastore ist Malte Ziegenhagen. Der deutsche Shooting Guard legt im Schnitt 15,6 Punkte auf und überzeugt mit bissiger Verteidigung. Ebenso bekannt für ihre Spielstärke sind die Center Joe Lawson und Michael Fleischmann. Klangvolle Namen in einer mit viel Erfahrung ausgestatteten Chemnitzer Truppe. Hinzu kommt die Liga weit bekannte Heimstärke der Chemnitzer. Mit ca. 2.500 Zuschauern wird die Heimstätte der Niners regelmäßig in ein Tollhaus verwandelt. Daher gelten die Gastgeber in ihrem Heimspiel gegen Kirchheim auch als Favorit. Dass die Ritter dennoch dagegen halten können, zeigte die Mirolybov Truppe bereits im Hinspiel. Mit 72:68 entschieden die Korbjäger das Spiel Anfang November in der heimischen Sporthalle Stadtmitte für sich. Entscheidende Akteure damals: Kapitän Kronhardt und Aufbauspieler Charles Barton, die mit ihrem Zusammenspiel immer wieder Lösungen fanden, um die Abwehr von Chemnitz zu überwinden. „Das Spiel ist für uns sehr wichtig. Chemnitz wird alles daran setzen uns zu schlagen. Sie müssen gewinnen, um im Rennen zu bleiben. Darauf müssen wir eingestellt sein und dagegen halten, “ gibt Mirolybov die Marschrichtung vor. Spielbeginn ist am Samstag um 19 Uhr. Das Spiel wird per Livestream (www.airtango.live) übertragen.