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Ritter erneut auswärts: Nächste Hürde Hanau

28.01.2016

Zum 20. Spieltag der Saison 2015/16 müssen Kirchheims Zweitligabasketballer am kommenden Samstag in Hanau antreten. Im Hinspiel besiegten die Ritter die White Wings nach langem Kampf deutlich mit 78:61. Doch Vorsicht ist geboten, denn der kommende Gegner konnte drei der letzten vier Spiele gewinnen.

Die Knights befinden sich momentan in guter Verfassung. Bei 11 der letzten 13 Spiele verließ man als Sieger das Parkett. Nach wochenlangen Verletzungsproblemen scheint auch in diesem Bereich so langsam Ruhe einzukehren. „Seit knapp zwei Wochen trainieren wir in Vollbesetzung. Einzig Richie hat mit seiner Leiste zu kämpfen. Aber ansonsten versuchen wir die Zeit zu nutzen, um unseren Rhythmus zu finden, “ erklärt Head-Coach Michael Mai. Dieser dürfte angesichts der Erfolgsbilanz nicht allzu schlecht sein, doch Kirchheims Trainer warnt. „Die letzten beiden Spiele waren nicht gut. Wir haben vor allem offensiv nicht gut gespielt. Unsere Abstimmung passt noch nicht. Daran arbeiten wir, “ so Mai. Die beiden Siege gegen Essen und Chemnitz musste man unter der Teck mehr unter der Rubrik Arbeitssieg verbuchen.

White Wings absolutes Kämpferteam


Doch eine Änderung ist auch gegen den kommenden Gegner Hanau nicht in Sicht. Die White Wings gelten als aggressives und verbissenes Team, das vorzugsweise über den Kampf ins Spiel findet. Und mit diesem Mittel befinden Sie sich seit einigen Wochen auf Erfolgskurs. Baunach, Paderborn und Leverkusen hatten den White Wings nicht genug entgegenzusetzen, wodurch sich die Hessen wichtige Punkte im Abstiegskampf sichern konnten. Und nicht nur das. Durch die Erfolgsserie knüpften die Hanauer nun Kontakt zu den Playoff Plätze. Bei einem Sieg gegen die Ritter wäre man sehr nah dran. Genug Motivation also für die Mannen von US-Trainer Simon Cote. Topscorer der Hessen ist Center Kruize Alshaude Zaa-Kee Pinkins mit 13,8 Zählern pro Partie. Der bullige 204cm große US-Amerikaner greift sich zusätzlich 9,4 Abpraller und gehört damit auch zu den Top-Reboundern der Liga. Sein Duell mit Keith Rendleman, Dennis Tinnon, Andi Kronhardt und Johannes Joos dürfte mitentscheidend sein für den Ausgang der Partie. Angeführt werden die White Wings von Miles Ramon Jackson-Cartwright. Der großgewachsene Point-Guard dirigiert das Spiel des Tabellenzwölften. Unterstützung erhält er dabei von Till-Joscha Jönke. Der bundesligaerfahrene Guard kommt bei den White Wings von der Bank und sorgt für zusätzliche Power. „Hanau hat ein sehr defensivstarkes Team. Sie spielen sehr körperbetont und aggressiv. Man muss von Anfang an dagegen halten, sonst übernehmen sie schnell das Kommando, “ beschreibt Mai den Gegner.

Ausrutscher für Mai tabu

Für die Ritter sind die beiden Auswärtspunkte sehr wichtig. „Es zählt jedes einzelne Spiel. Wir haben ein extrem schweres Schlussprogramm und müssen vorher jeden möglichen Punkt sammeln. Keine Mannschaft darf sich Ausrutscher erlauben, “ so Kirchheims Trainer. Mit nur zwei Punkten Rückstand rangieren die Rockets aus Gotha direkt hinter den Rittern. Folgend Hamburg, Nürnberg und Heidelberg. Allesamt Gegner, die noch auf die Ritter warten. Zudem empfangen die Kirchheimer noch Tabellenführer Jena und den Zweitplatzierten aus Vechta. Vor allem Nürnberg scheint nochmals einen Anlauf auf die Top Four der Tabelle wagen zu wollen. Innerhalb von wenigen Tagen wurden drei neue Spieler verpflichtet, mit denen der Kampf um die Playoffs im Frankenland eingeläutet wurde. Es geht also spannend weiter unter der Teck. Noch haben die Knights „nur“ eine gute Ausgangsposition. Spielbeginn in Hanau ist um 19 Uhr.

Im Kader der Knights stehen: Richard Williams, Besnik Bekteshi, Keith Rendleman, Dennis Tinnon, Andreas Kronhardt, Dennis Nawrocki, Tim Burnette, Akant Sengül, Johannes Joos, Tim Koch, Jordan Wild

Bildquelle: Sascha Walther | sport-px.de