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Wiedersehen an Halloween: Ex-Coach Frankie mit Heidelberg zu Gast

29.10.2015

Der siebte Spieltag der Basketballsaison hat für Kirchheims Korbjäger einen besonderen Gast parat. Wenn am Samstag um 19:30 Uhr in Kirchheims Sporthalle Stadtmitte die Ritter den Gast aus Heidelberg empfangen, hat dieser drei alte Weggefährten mit im Gepäck.


Die Aufeinandertreffen mit Heidelberg gelten nicht nur als beliebtes Derby in Fankreisen, sie sind auch besondere Anlässe für Wiedersehen. In dieser Saison trifft dies auf drei Personen zu. Trainer Frenkie Ignjatovic, Aufbauspieler Bryan Smithson und Max Rockmann kehren in die Sporthalle Stadtmitte zurück, in der sie bereits für das ein oder andere Ausrufezeichen gesorgt haben. Damals noch in den Farben der Kirchheimer. Doch für beide Mannschaften steht mehr auf dem Spiel als ein freundliches Wiedersehen mit alten Weggefährten. Es geht um zwei Punkte. Dabei sind die Saisonstarts nicht nur aufgrund der gleichen Punktezahl miteinander zu vergleichen. Doch just vor dem Spiel scheinen sich unterschiedliche Rollen heraus zu kristallisieren. Sowohl Kirchheim als auch Heidelberg starteten mit hohen Vorschusslorbeeren in die noch junge Saison. Aber diverse Verletzungen von Leistungsträgern verhinderten den erhofften Saisonstart. Nach sechs Partien befindet man sich mit jeweils drei Siegen und Niederlagen im Tabellenmittelfeld. Traf es bei den Rittern nacheinander Dennis Tinnon, Jordan Wild, Tim Burnette, Andreas Kronhardt und nun Dennis Nawrocki, fielen bei den Academics zunächst Bryan Smithson, dann Aaron Thomas, TJ Sapp und Trent Wiedemann verletzungsbedingt aus. Doch rechtzeitig zum Halloweenkracher am Samstag kehren bei Heidelberg alle aus dem Lazarett zurück aufs Parkett. Ein Zustand von dem die Ritter im Moment nur träumen können. Mit Tim Burnette befindet sich ein Kirchheimer im Aufbautraining. Jordan Wild und Dennis Tinnon haben sich zwar von ihren Verletzungen erholt, doch besonders auf den deutschen Positionen drückt der Schuh.


Trio vor schwerer Aufgabe


Mit Andreas Kronhardt, der vermutlich noch drei Spiele ausfallen wird, sowie Dennis Nawrocki, der nach einer Bänderverletzung ebenfalls in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung steht, hat Trainer Michael Mai mit Besnik Bekteshi, Tim Koch und Johannes Joos nur noch drei etatmäßige Spieler mit deutschem Pass. Laut Regelwerk müssen zu jedem Zeitpunkt des Spiels mindestens zwei davon auf dem Feld stehen. „Das ist eine schwierige Situation für uns. Heidelberg wird uns besonders auf diesen Positionen attackieren, um unseren deutschen Spielern Fouls anzuhängen. Hier müssen wir clever und smart agieren, “ erklärt Mai die Situation. Mit dabei sein wird zudem Jugendspieler Akant Sengül, der ursprünglich die Rittersaison als Lernprozess nutzen sollte. Nun könnte es passieren, dass der Rookie schneller als erwartet ins kalte Wasser geworfen wird.


Favoritenrolle klar verteilt


Aufgrund der Verletzungsseuche die die Ritter ereilt hat, stehen die Chancen vor dem Aufeinandertreffen mit Heidelberg nicht allzu gut. Mit Bryan Smithson, Johannes Lischka und Aaron Thomas verfügen die Heidelberger über drei Spieler, die jede Partie im Alleingang entscheiden können. Eine schwere Aufgabe, der sich die Kirchheimer am Samstag stellen müssen. „Heidelberg gehört zu den absoluten Top-Teams der Liga. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Sekunde hochkonzentriert arbeiten, um die beiden Punkte in Kirchheim zu behalten. Sie gehen als Favorit ins Spiel. Wir wollen dieses Spiel trotzdem gewinnen, egal wie schlecht die Voraussetzungen sind, “ sagt Mai. Die Ritter bauen dabei auf die Unterstützung der Kirchheimer Fans. Deshalb wurde das Motto „Gelbe Ritter in schwarzer Hölle“ ausgerufen. Die Teckstädter hoffen auf eine große Anzahl schwarzgekleideter Ritter Fans. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte


Der voraussichtliche Knights-Kader gegen Heidelberg: Richie Williams, Tim Koch, Besnik Bekteshi, Keith Rendleman, Jordan Wild, Johannes Joos, Dennis Tinnon, Tim Burnette, Akant Sengül


Bildquelle: Sascha Walther | sport-px.de